AMUNDI GERMAN MASTERS

Alexandra Försterling blickt nach Verletzung positiv in die neue Saison

Alexandra Försterling blickt nach Verletzung positiv in die neue Saison

Alexandra Försterling, deutsche Profispielerin und Mitglied des Amundi European Teams, zieht zum Ende der Saison Bilanz:

Alexandra, die LET-Saison ist zu Ende. Wie sieht Dein sportliches Fazit für die Saison 2025 aus?

Ich kann aus dieser Saison auf jeden Fall sehr viel lernen und sehr viel mitnehmen. Vor allem, wie wichtig es ist, auf seinen eigenen Körper zu hören und seine Grenzen zu kennen. Und auch zu wissen, wann der Körper mal Pause braucht. Golferisch konnte ich auch viel lernen – eigentlich kann man von jedem Turnier immer etwas mitnehmen und etwas besser machen. All diese Erkenntnisse möchte ich in die kommende Saison übertragen. Ich blicke auf jeden Fall sehr positiv nach vorn und freue mich schon jetzt auf die nächste Saison.

Du hattest während dieser Saison mit Verletzungen zu kämpfen – wie sehr hat das Dein Training und Deine Turnierstarts im ersten Halbjahr behindert?

Ja richtig, ich habe eine hartnäckige und langwierige Verletzung am Fuß, die dann auch noch zu Rückenproblemen geführt hat. Diese Verletzung hat mich im ersten Halbjahr definitiv stark eingeschränkt. Oft konnte ich nicht so trainieren, wie ich es mir vorgenommen hatte, weil die Schmerzen es einfach nicht zugelassen haben – und ich wollte meinen Körper auch nicht überlasten, sondern ihm die Regeneration geben, die er brauchte. Dadurch war es immer ein ständiges Abwägen und Hin und Her. Trotzdem habe ich versucht, dranzubleiben, meine Übungen konsequent zu machen und alles zu tun, was meinem Körper hilft. Aber natürlich war es schwierig, unter diesen Voraussetzungen Turniere zu spielen. Umso mehr freue ich mich jetzt auf den Winter, in dem ich endlich Zeit habe, gezielt an den Themen zu arbeiten. Ich bin froh, dass ich vieles jetzt aktiv angehen kann – und ich bin zuversichtlich, dass ich gestärkt aus der Winterphase komme und bereit für die nächste Saison bin.

Deine ersten Jahre als Profigolferin waren von sehr vielen Erfolgen geprägt – wie schwierig ist dann eine gesundheitliche Krise, in der auch die sportlichen Erfolge ausbleiben?

Natürlich ist das sehr schwierig. Vor allem fällt es mir schwer, geduldig zu bleiben und dem Prozess zu vertrauen, denn eine Verletzung verschwindet nun einmal nicht von heute auf morgen. Es gibt Tage, die sind wirklich hart – Tage, an denen man an sich zweifelt und es einem mental einiges abverlangt. Trotzdem versuche ich, mir immer wieder bewusst zu machen, dass Heilung Zeit braucht und dass kleine Schritte trotzdem Schritte in die richtige Richtung sind. Dieses Vertrauen in den Weg zurück und die Geduld mit mir selbst sind gerade jetzt besonders wichtig.

Welches Learning nimmst Du aus der Verletzungsphase für die nächsten Jahre mit?

Ein wichtiges Learning für mich ist, Probleme früher anzugehen – sei es, rechtzeitig eine Pause einzulegen oder medizinische Unterstützung zu suchen. In der Vergangenheit habe ich oft versucht, trotzdem weiterzuspielen, obwohl ich Schmerzen hatte, und das war am Ende eher kontraproduktiv.
Deshalb nehme ich für die Zukunft mit, noch besser auf meinen Körper zu hören und frühzeitig die nötigen Schritte einzuleiten. Das ist wahrscheinlich die größte Erkenntnis aus dieser Verletzungsphase.

Wenn die Top-Platzierungen ausbleiben, fehlen auch die größeren Preisgeldeinnahmen. Wie wichtig sind dann verlässliche Sponsoren?

Verlässliche Sponsoren sind in dieser Phase besonders wichtig. Gerade wenn die Top-Platzierungen ausbleiben und das Preisgeld im Kopf präsent ist, bieten verlässliche Sponsoren eine wichtige Sicherheit. Sie ermöglichen es, sich entspannter auf das Spiel zu konzentrieren, ohne ständig an das Preisgeld als Einnahme denken zu müssen. Deshalb würde ich sagen, dass sie extrem wichtig sind, und ich bin sehr, sehr dankbar für ihre Unterstützung.

Beginnend mit dem Turnier Aramco Houston hast Du zuletzt drei Top 12-Ergebnisse bei sechs Turnieren eingespielt – ist Dein Spiel schon wieder da, wo es bei Deinen Erfolgen 2024 und 2023 war?

Ich würde sagen, mein Spiel ist noch nicht ganz auf dem Niveau, das ich 2023 und 2024 hatte. Aber ich habe definitiv Fortschritte gemacht und arbeite kontinuierlich daran, mich zu verbessern.

Wie sieht Deine Planung für den Rest des Jahres aus, mit welchem Turnier steigst Du 2026 ein?

Ich werde zunächst eine kleine Pause einlegen und über Weihnachten und Silvester in den Urlaub fliegen. Ab Januar starte ich dann wieder mit dem intensiven Training und steige voraussichtlich im Februar 2026 mit dem Turnier in Australien wieder ein. 

Du warst 2025 zum ersten Mal Teil des Amundi Teams – hattest Du Kontakt zu den anderen Spielerinnen, inwieweit hat Dich das Amundi Team während der Saison unterstützt?

Ja, ich habe viel Kontakt mit den anderen Amundi-Spielerinnen, da wir uns ja fast jede Woche sehen. Es ist wirklich toll, Teil dieses Teams zu sein. Besonders schön ist auch, dass viele aus dem Amundi-Sponsoring-Team zu den Turnieren kommen, uns unterstützen, anfeuern und einfach positive Energie mitbringen. Das gibt einem zusätzliche Motivation und Rückhalt während der Saison.  Amundi sensibilisiert mich zudem für das Thema Geldanlage und Vorsorge. Besonders wir Jüngeren müssen in der Tat schon früh beginnen für die Zukunft vorzusorgen.

Das Amundi German Masters findet 2026 bereits im Mai statt – wie sieht für Dich eine optimale Vorbereitung aus?

Ich freue mich riesig auf das Amundi German Masters. Meine Vorbereitung wird im Grunde wie gewohnt aussehen. Wenn es zeitlich passt und das Wetter mitspielt, würde ich vielleicht vorher noch einmal nach Hamburg fahren, um den Platz zu spielen. Der Platz ist sehr anspruchsvoll und ein bisschen mehr Sicherheit dort kann auf jeden Fall sehr helfen.

Dein Tipp für Golfer und Nicht-Golfer, die noch nicht beim Amundi German Masters waren – warum sollte man sich das Turnier live ansehen?

Die ganze Woche beim Amundi German Masters ist einfach großartig – sowohl für die Spielerinnen als auch für die Zuschauer. Es gibt viel zu erleben, und die Anlage selbst ist wunderschön. Das Turnier ist richtig spannend, denn die Ergebnisse können sich kurzfristig ändern. Außerdem ist das Feld immer sehr stark besetzt. Ich würde sagen, sowohl Golfer als auch Nicht-Golfer können sich hier auf spannende Matches freuen, tolle internationale Spielerinnen sehen und aus einem Turniertag ein rundum cooles Erlebnis machen. Der Promoter U.COM Event, der Hauptsponsor Amundi und alle weiteren Partner sowie das Team von Green Eagle Golf Courses und alle Volunteers machen dort einen großartigen Job! Selbst wenn man sich im Golfsport nicht so gut auskennt, lohnt es sich, einfach einmal vorbeizuschauen und beim einzigen LET-Turnier in Deutschland die Atmosphäre aufzusaugen und sich mitreißen zu lassen.

Alexandra Försterling

Alexandra Försterling wurde am 27.11.1999 in Berlin geboren. Sie trainiert im Golf – und Land-Club Berlin Wannsee mit Philipp Mejow und gehört seit 2014 dem Golf Team Germany an. Ihre beste Platzierung in der Weltrangliste der Amateurinnen war Rang 9. Von 2018 bis 2022 studierte sie an der University of Arizona und erlangte dort den Bachelor of Arts, Studies, Film and Media Production and Digital Culture.

Über Amundi

Amundi, der führende europäische Vermögensverwalter und einer der Top 10 Global Player[1], bietet seinen 100 Millionen Kunden – Privatanlegern, Institutionen und Unternehmen – ein umfassendes Angebot an aktiven und passiven Spar- und Anlagelösungen, in herkömmlichen Vermögenswerten oder in Sachwerten. Dieses Angebot wird durch IT-Tools und -Dienstleistungen ergänzt, um die gesamte Wertschöpfungskette der Geldanlage abzudecken. Amundi, eine Tochtergesellschaft der Crédit Agricole Gruppe, ist börsennotiert und betreut aktuell ein verwaltetes Vermögen von mehr als 2 300 Milliarden Euro[2].

Mit seinen sechs internationalen Investmentzentren[3], den Researchkapazitäten im finanziellen und nichtfinanziellen Bereich sowie dem langjährigen Bekenntnis zu verantwortungsvollem Investieren ist Amundi einer der wichtigsten Akteure im Asset Management.

Die Kunden von Amundi profitieren von der Expertise und der Beratung von 5.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 35 Ländern.

[1] Quelle: IPE „Top 500 Asset Managers“, veröffentlicht im Juni 2025 auf der Grundlage der verwalteten Vermögen zum 31.12.2024

[2] Daten von Amundi am 30.09.2025

[3] Paris, London, Dublin, Mailand, Tokio und San Antonio (über unsere strategische Partnerschaft mit Victory Capital)