Ausgewählte Stimmen nach Runde 2 des Amundi German Masters powered by VcG:
Esther Henseleit (66,71; -9)
„Heute war es ein bisschen ein Auf und Ab. Ich habe wahrscheinlich ein paar Schläge liegen lassen, aber insgesamt habe ich wirklich gut gespielt. Aufgrund des Windes war es definitiv schwieriger als gestern, daher bin ich mit der Runde sehr zufrieden.“
„Auf den hinteren neun Löchern gab es viel Seitenwind und es war schwer einzuschätzen, ob er hilfreich oder hinderlich war. Dadurch war es schwierig, die richtigen Schläge auf die Grüns zu wählen und nah an die Fahnen heranzukommen. Aber es gibt immer noch viele Möglichkeiten für Wedges, also versucht man, diese zu nutzen. Ich hätte heute nur ein paar Putts mehr versenken müssen.“
Über ihren Schlag in die Garden Lounge an der 18: „Auf der 18 wollte ich einfach alle ein bisschen aufrütteln. Ich war mir nicht ganz sicher, wo der Ball gelandet war, aber das ist eine Fahnenposition, die man angreifen will. Am Ende hat es gut geklappt – wir hatten vorher gesagt, dass wir den Drop nehmen können, selbst wenn er ein bisschen danebengeht. Es war nicht der Plan, ihn so weit zu schlagen, aber es ist gut ausgegangen.“
„Ich bin auf jeden Fall sehr zufrieden mit meiner Position. Hätte man mir vor der Woche gesagt, dass ich diesen Score erreichen und in Führung liegen würde, hätte ich das sofort angenommen. Der Platz war etwas einfacher zu spielen als letztes Jahr, aber trotzdem ist es immer toll, nach zwei Runden in Führung zu liegen.“
„Es ist wirklich schön, so viele Zuschauer zu sehen. Ehrlich gesagt waren es sogar mehr, als ich erwartet hatte. Vor allem auf den ersten Löchern waren viele Leute, die wahrscheinlich schon früh gekommen sind und dann noch ein paar Löcher mit mir mitgegangen sind. Das ist schon eine tolle Unterstützung. Den Heimvorteil merkt man auf jeden Fall. Die Zuschauermenge ist größer als bei vielen anderen Turnieren und es macht einfach Spaß, hier vor heimischem Publikum zu spielen.“
„Es ist auch schön zu sehen, dass so viele deutsche Spielerinnen vorne mit dabei sind. Wir sind quasi zusammen aufgewachsen, kennen uns seit vielen Jahren und wurden alle vom Golf Team Germany unterstützt. Deshalb ist es etwas Besonderes, dass so viele von uns hier in Deutschland vorne mitspielen.“
Sara Kouskova (72, 66; -8)
„Ich bin sehr zufrieden mit dem heutigen Tag. Ich wünschte, jeder Tag könnte so ruhig sein wie heute – ich habe es da draußen wirklich genossen. Meine Schläge waren wieder sehr präzise, was auf einem Platz mit so komplizierten Grüns extrem wichtig ist. Und dann sind auch noch ein paar Putts reingegangen, sogar ein längerer am siebten Loch. Insgesamt war es also eine wirklich gute Runde.“
„Wenn der Wind auffrischt, wird das definitiv eine gute Prüfung. Wir haben zu Beginn der Saison daran gearbeitet, besser auf windige Bedingungen vorbereitet zu sein. Das war früher eine Schwäche in meinem Spiel. Ich hoffe, ich habe mich verbessert. Wenn es morgen windiger wird, wird das eine weitere gute Herausforderung sein.“
„Ich glaube, es waren zwei Dinge. Zum einen war es die mentale Einstellung, mich nicht zu sehr vom Wind beeinflussen zu lassen. Zum anderen habe ich meine Schläge angepasst und sie etwas flacher gegen den Wind gespielt. Es ist noch ein Work in Progress, aber wir werden sehen, wie es läuft.“
Alexandra Försterling (70, 70; -6)
„Ich bin auf jeden Fall zufrieden. Zum Schluss wurde es etwas windiger, weshalb ich mit der Runde eigentlich ganz zufrieden bin. Natürlich ist es schön, wenn Leute zuschauen, anfeuern und mit Leidenschaft dabei sind – das macht einfach Spaß. Ich habe mir für das Wochenende nichts Konkretes vorgenommen. Ich versuche einfach, so weiterzuspielen. Jetzt gehe ich noch ein bisschen auf die Range, arbeite am Putting und hoffe, dass noch ein paar mehr Putts fallen, damit ich mich weiter nach oben arbeiten kann. Ich würde sagen, mein langes Spiel ist im Moment ziemlich stark. Und ich versenke auch die kürzeren Birdie-Putts recht zuverlässig. Ab und zu fällt auch mal ein längerer, aber eher selten. Insgesamt mache ich einfach wenige Fehler, spiele konstant und putte gut.“
Chiara Noja (70, 70; -6)
„Es ist einfach schön, wieder zurück zu sein. Ich war etwa sieben oder acht Monate lang nicht dabei, deshalb bin ich wirklich glücklich, wieder spielen zu können. Ich glaube, ich habe diese Zeit auch gebraucht, um an allen Bereichen meines Spiels zu arbeiten und mit dem Gefühl zurückzukommen, wieder gutes Golf spielen zu können.“
„Der größte Unterschied in dieser Woche ist meine Einstellung. Wenn man von Erfolgen kommt und dann schwierigere Phasen erlebt, kann die Freude am Wettkampf manchmal leiden. Genau daran wollte ich arbeiten. Mein Ziel war es, wieder mit mehr positiver Energie auf den Platz zu gehen. Mein Vater ist diese Woche als Caddie dabei, was mir sehr hilft. Wir haben vereinbart, dass ich unabhängig vom Ergebnis positiv bleibe, lächle und die Zuschauer wertschätze. Diese Einstellung hat mir sehr geholfen.“
„Es ist einfach schön, wieder auf der Tour zu sein. Die Pause – sowohl körperlich als auch mental – hat mir gutgetan. Ich habe das Gefühl, jetzt mit mehr Fähigkeiten und einer besseren Einstellung zurückzukommen. Ich bin sehr zufrieden mit meinem aktuellen Stand, auch wenn noch ein Weg vor mir liegt. Der Platz gefällt mir sehr gut. Ich habe noch nicht viele Golfplätze in Deutschland gespielt, aber das hier ist definitiv einer der schönsten, die ich kenne.“
Leonie Harm (65, 75; -6)
„Es war heute wirklich ein harter Tag. Ich habe von Anfang an einige sehr schlechte Schwünge gemacht und relativ schnell das Vertrauen verloren, weil ich nicht genau wusste, was von der Schlagfläche kam. Auf einem Platz, bei dem die Unterschiede zwischen gut und schlecht so gering sind und die Fahnen schwierig gesteckt waren, ist das extrem schwierig. Mein Putter hat mir dann den Score wirklich gerettet – sonst wäre es eher eine 80 geworden. Natürlich ist es frustrierend, wenn man nach einer guten Runde am Vortag das Gefühl hat, das mit ein paar richtig schlechten Schlägen wieder wegzuwerfen. Ich habe wirklich bei jedem Schlag mein Bestes gegeben, aber manchmal läuft es einfach nicht. Gleich an der 1 ein schlechter Schlag mit dem Pitching Wedge, dann auf der 2 wieder Probleme – das sind Momente, in denen man merkt, dass es heute schwierig wird. Mein Anspruch ist natürlich, das besser zu machen. Umso wichtiger war, dass ich hinten raus noch Birdies gespielt habe. So fühlt sich das Momentum besser an.“
Helen Briem (69, 72; -5)
„Ich bin froh, dass ich heute mit einer Runde unter Par reinkommen konnte – von der Tee-Box war es wirklich gut, da habe ich eigentlich keine Fehler gemacht. Allerdings waren meine Eisen und vor allem die Wedges noch zu weit weg von den Fahnen, und das macht es auf diesem Platz dann schwer.“
„Gestern war es noch sehr windstill, heute war es etwas böiger – aber insgesamt war der Kurs trotzdem gut spielbar. Was wirklich geholfen hat, waren die vielen Zuschauer auch heute wieder – gerade an meiner Schlussbahn, der 9, gibt einem das nochmal einen richtigen Schub. Ich glaube, ich bin in einer guten Position für das Wochenende. Bei den Eisen und Wedges lässt sich auf jeden Fall noch etwas machen, und ich schaue mal, was die nächsten beiden Tage bringen.“
Laura Fünfstück (68, 74; -4)
„Heute Morgen war es noch wunderschön: sonnig, relativ ruhig und vielleicht ein bisschen kalt. Gegen Ende wurde es dann aber deutlich windiger. Gerade bei einigen Fahnenpositionen war es dadurch nicht so einfach, nah an die Fahnen heranzukommen. Ich glaube, ich hatte heute einfach kein Glück auf den Grüns. Es war nicht unbedingt schlecht – ich habe mir weiterhin Chancen erarbeitet und auch einige genutzt. Aber ich hätte einige Möglichkeiten besser ausspielen können und auch die Annäherungsschläge waren teilweise nicht optimal. Es gibt immer etwas, woran man noch arbeiten kann. Man findet immer Kleinigkeiten, die man besser hätte machen können. Für mich gibt es ein paar Dinge, die mir auf dem Platz besonders wichtig sind und die ich gut umsetzen möchte. Wenn ich merke, dass etwas nicht ganz rund lief, gehe ich anschließend nochmal auf die Range und arbeite daran.“

